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Was ist Supervision?

Supervision ist eine Fortbildung, die als Einzelgespräch oder in kleinen Gruppen durchgeführt werden kann. Sie hat die Vertiefung beruflicher Kompetenz zum Ziel.

Ausgangspunkt der Supervisionsgespräche sind die Erfahrungen der Supervisanden in ihrer Arbeitssituation.

Es geht darum, dass der Supervisand seinen eigenen kreativen Arbeitsstil herausfindet und ausbaut, dass er sich seiner persönlichen Erfahrungen, Möglichkeiten und Grenzen bewußt wird, Situationen objektiver und realistischer einschätzen lernt. Der Gewinn an Sicherheit und inneren Freiheit ermöglicht ihm, sich angstfrei und gelassen auf berufliche Beziehungen einzulassen.

 

Welche Anlässe kann es für eine Supervision geben?

  • Wenn Sie Abstand zu Ihrer Arbeit suchen und sich Gedanken über die Inhalte und die Bedeutung Ihrer Tättigkeit machen
  • Wenn Sie Arbeitsbeziehungen oder Konflikte im Team oder in der Institution klären möchten
  • Wenn Sie Konzeptionen und Arbeitsschwerpunkte in Ihrer Einrichtung überdenken möchten
  • Wenn SIe Ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse im Umgang mit anderen Menschen näher kennenlernen, Ihre persönliche Einstellung zu Ihrer Arbeit reflektieren und klären möchten.

Um diese Ziele zu erreichen, ist ein längerfristieger Prozess notwendig.

Wie verläuft Supervision?

Supervision ist ein prozeßhaftes Geschehen und verläuft in bestimmten Phasen.

  • Anfangsphase

Ambivvalente Gefühle, die zwischen Neugier und Zurückhaltung schwanken können.
Das Vertrauen der Gesprächspartner muß wachsen.

  • Entwicklungsphase

Es folgt die eigentliche Bearbeitung der angestrebten Ziele.

  • Abschlußphase

In der abschließenden Phase kommt es zur Stabilisierung der neuen Einsichten und der Auswertung des zurückliegenden Lernprozesses

 

Welche Vorraussetzungen gelten für Supervision?

  • Freiwilligkeit beider Partner
  • Schweigepflicht ist selbstverständlich
  • Bereitschaft, sich auf einen Lernprozess einzulassen, der nicht nur auf rationaler, sondern auch auf der emotionalen und affektiven Ebene verläuft.
  • Das verlangt EInsicht und Offenheit für eigene Verhaltensmuster und Fähigkeit zur Reflexion.
 

Wer bildet die Zielgruppe?

  • Pfarrer und andere hauptamtliche pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Sozialarbeiter
  • Pädagogen
  • Erzieher
  • MitarbeiterInnen in der Bildungsarbeit
  • MitarbeiterInnen in caritativen, diakonischen und sozialen Tätigkeitsbereichen
  • ehrenamtliche Mitarbeiter

 

 

 

© Supervisions 31.01.2008

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